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Mediennutzung der User von Morgen: Analyse der JIM Studie 2012

In der Langzeitstudie „Jugend, Information, (Multi-) Media“ (JIM- Studie) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest wird die Medienentwicklung bei Jugendlichen  dokumentiert. In der aktuellen 15. Ausgabe von 2012 wurden N=1.201 Jugendliche (12- bis 19-Jährige) in Deutschland telefonisch (CATI) über ihre Mediennutzung befragt.

Im Folgenden möchte ich subjektiv die für mich interessantesten Ergebnisse hervorheben und kommentieren. Dabei geht es um Überraschendes aber auch um Befunde, die neuere Erkenntnisse generell oder hiermit für Jugendliche bestätigen.

Jungen schätzen Tageszeitung eher als Mädchen (dies tun) Weiterlesen

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Das war 2008: 31.622.400 sec

Coldplay haben es geschafft. Nicht die Chartplatzierungen (UK 1|DE 5|US 1) ihrer 2008er Single Viva La Vida sind bemerkenswert, wirklich gigantisch ist ihr Platz in den Jahrescharts von last.fm: #1 mit 3.084.733 Scrobbles!

Warum? Darum: 2008 hatte 31.622.400 Sekunden (Schaltjahr). Viva La Vida hat 3:58 Sekunden.

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Blog zur Zeitung

Christopher hat ein neues Blog: Zeitungssterben. Dabei geht es um die Akquise von Zeitungsverlagen

Besonders schön irritierend ist die Frakturschrift im Titel, echt gelungen. Auch die Tagcloud: eine Augenweide.

Inhaltlich bin ich sehr gespannt, was man da wird lernen können, gerade sein erster Beitrag über Podcastmöglichkeiten hat mir theamtisch sehr gefallen, ebenso der Hinweis auf die x-te Podcaststudie. (s. hier für eine der anderen, User-Generated-Vergleich).

Wenn man seinen Blick lieber nicht so weit einengt, betrachtet man die Möglichkeiten, die Audio Radiozuatzdienste (gibts bestimmt auch ein hipperes Wort für) Medienunternehmen bieten in der 05/2008 der mp. Fazit: junge Leute hören kein lineares Radio mehr, und „Personalisierbare Zusatzangebote sind daher der Weg für das Radio [die Medien] der Zukunft“ (S. 254). Dass Medienunternehmen ihre Radiosprecher da aktivieren ist eine feine Idee, wird sich aber nur für die wenigsten als funktional erweisen. Radiobeteiligungen sind eher Partikularismus, still oder sonstwas. Findet bestimmt auch die Landesmedienanstalt nicht gut. Das heißt jetzt alles nicht, dass ich die Idee schlecht fände.

Leider missachtet Christopher den Grundsatz Inhalte frei Zugänglich zu machen, und verlinkt auf kostenpflichtige Angebote der Horizont. Affiliate galore…