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Programmiert! Wie Lena Meyer-Landrut (dank Facebook) gewinnen kann

Der Wahn

Sie war die Favoritin der anderen, ich dagegen war derjenige, der scheinbar durch die Zustimmung für ihre Konkurrenz, diese zum Scheitern brachte. Aber es schien alles darauf hinaus zu laufen: die schnuckligste, sprechbegabteste, hannöverschte Teilnehmenrin wir gewinnen. Man hat es anhand ihrer Fans bei Facebook vorausgesagt: hier führte Lena Anhand der Freundeschon vor dem Halbfinale (mehr zum Onlineerfolg). Das Web ist Lenas große Chance. An sich chancenlos (Gründe siehe u.a. bei Irving Wolther), kann dieses Jahr das Netz auch beim ESC die Nationalstaaten besiegen und der „do-it-yourself-cultural-programmer“ gewinnen. Er muss nur ein wenig nachhelfen.

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sprd – wie ein Blog anziehend wirken kann

Corporate Blogs sind natürlich nichts exotisches mehr: wie sollte auch die Kommunikation einer Organisation auf Augenhöhe mit ihren Anspruchsgruppen etwas außergewöhnliches und nicht etwa wichtigstes Kommunikations Dialogziel sein. Schaut man genau hin, sieht die Situation nicht ganz so fortgeschritten aus. Problem, wie sollte es anders sein, sind wieder die Nutzer, die Corporate-Blogs eher nicht trauen, so unsere Freunde Li und Bernoff aus der Groundswell.

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Aus gegebenem Grund schaue ich mir mal den Unternehmensblog von spreadshirt an. Klar, dass dieses Unternehmen, dessen Geschäft sich wesentlich im Netz abspielt, nicht nur bloggt (bzw. vier Mitarbeiter tun das) sondern auch twittert und facebooked und myspaced etc… Weiterlesen

Rezipient >>> Partizipient

Der Begriff des Rezipienten ist – genauso wie der des Publikums –  nach wie vor aktuelles Vokabular bei der Beschreibung von medial-kommunikativen Vorgängen auch im Bereich der Netzwerkmedien.

Offensichtlich ist jedoch, dass diese Bezeichnung nicht mehr zeitgemäß sein kann. Der Rezipient als Reichweitenbringer (=Wertschöpfung) ist nur für lineare Medien passend. Er nimmt fremdes Kulturgut (Text, Ton, Bild) auf und muss dies zwangläufig übernehmen, da die Alternativen Begrenzt sind – diese Definition findet sich im Fremwörterduden.

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oh M du Tust so Veh!

Während unseres Medien und Musikeintwicklungsworkshops wurde mir die brisante Lage von MTV und anderen noch großen Medienmarken wieder einmal bewusst. Oft fällt es anderen schwer, diese Lageinschätzung nachzuvollziehen. Schließlich hat MTV das Musikfernsehen erfunden, hat den Status einer der wertvollsten Medienmarken der Welt inne und ist quasi Gattungsbegriff. Doch auch das war einmal, vielen Menschen fallen bei MTV auch Inhalte ein, die nichts mit Musikvideos zu tun haben. Klingeltonwerbung (ist auch Musik) und Formate in denen es meist um andere Dinge geht als Musik. Diese Entwicklung mag man bedauern, letztendlich scheint es aber genau der richtige Weg zu sein.

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ARD-Umfrage: 88% agieren bedenkenlos im Internet!

Mit dem Text „Datenschutz ist zwar in aller Munde. Aber während Experten und Politik über den Schutz der Privatsphäre debattieren, stellen Millionen User freiwillig Informationen über sich ins Internet. Sind Sie der Meinung, dass in Social Networks zu bedenkenlos agiert wird?“ fragt die ARD hier nach Ja/Nein/Vielleicht. Ergebnis: 88% „agieren bedenkenlos“ – da sie JA angeklickt haben. Weil doch jeder „Experte und Politiker“ weiß, was Privatsphäre ist, und für die Nutzer von heute noch bedeutet.raum441-net Weiterlesen

Workshop Medien und Musikentwicklung

Jedes Medium führt zur Entwicklung neuer Gemeinsamkeiten: Notendrucke veränderten die Produktion, Verteilung, Wahrnehmung und Nutzung von Musik. Sie wurden Bezugspunkte für neue Gemeinschaften, wie später die Zeitung mit dem Feuilleton, Musikzeitschriften, Radio, Schallplatten, Walkman und CDs.
Die besondere Beziehung von Jugendlichen zu Musik im Fernsehen machte MTV zur wertvollsten Medienmarke der Welt. Zurzeit verändern neue digitale Netzwerkmedien mit ihren Speicher- und Übertragungstechnologien erneut das Verhältnis zur Musik.
Noch nie war sie medial so zugänglich wie mit iTunes, das fast jede Musik jederzeit und an jedem Ort unmittelbar bereithält. Auch über MySpace, das immer mehr Künstler mit anderen Künstlern und Fans verbindet, kommen viele Menschen mit Musik auf neue Art in Berührung.

Last.fm zum Beispiel zeigt an, wer ähnliche Musiktitel hört. So entstehen völlig neue Beziehungen. Diese fordern in der Regel bestehende mediale Beziehungen zur Musik heraus, weil sie zu diesen neue demokratische Alternativen bieten, auf die im Rahmen der bestehenden Beziehungen in der Regel kreativ reagiert wird.

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Wie hängen Medienentwicklungen mit Musik als komplexem Zusammenhang von Produktion, Verteilung und Aufführung, aber auch von Wahrnehmung und kultureller Aneignung in sozialen Gruppen zusammen? Welche Rolle spielen welche Medien bei welchen historischen Entwicklungen von Musik? Warum werden nun, wo Musik allgegenwärtig geworden ist, Konzerte wieder wichtiger? Welche Beobachtungen und Erfahrungen von Musik helfen, Entwicklungszusammenhänge von Medien und Musik besser zu verstehen?
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Das war 2008: 31.622.400 sec

Coldplay haben es geschafft. Nicht die Chartplatzierungen (UK 1|DE 5|US 1) ihrer 2008er Single Viva La Vida sind bemerkenswert, wirklich gigantisch ist ihr Platz in den Jahrescharts von last.fm: #1 mit 3.084.733 Scrobbles!

Warum? Darum: 2008 hatte 31.622.400 Sekunden (Schaltjahr). Viva La Vida hat 3:58 Sekunden.

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