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unclesally*s gibt’s nicht mehr – Das Ende der Kostenloskultur

...die 171ste Ausgabe des unclesally*s Magazins [wird] die letzte sein

unclesally*s ist bald Geschichte. Ende 2011 wird das letzte Mal gedruckt, danach gibt es das Magazin nur noch in Archiven. Ob digital weiter gemacht wird, ist nicht klar. Glasklar dagegen die Gründe für das Ende in der Redaktion eigenen gewitzten Worten:

Wir haben alles versucht, aber in Anbetracht der aktuellen Situation des Musik- und Printmarktes sehen wir keine wirkliche Perspektive, das Ganze auf wirtschaftlich so gesunde Füße zu stellen, als dass wir mit ihnen durch das nächste Jahr gehen können.

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Putpat: social Musikvid galore!

Putpat.tv spielt Videos im Internet ab. Gut, das können auch tape.tv, youtube.com und ’sogar‘ mtv, aber hier ist endlich etwas möglich, was ich mir schon länger gewünscht habe: social Musikschauen!. Dazu später mehr.

Die Einladung zur geschlossenen Beta bei netzwertig.com frisch abgegriffen, konnte ich mir nun ein Bild von dem Dienst machen, der hier schon in einem längeren Text beschrieben wurde – ggf. diesen Post zuerst lesen!

Hier möchte ich nun auf Aspekte eingehen, die mir gut gefallen, und die ich bei anderen Musikvideosites so noch nicht erleben konnte. Weiterlesen

ABSTRACT „Musik und so“: Erfolgreiche Konvergenz am Beispiel des Intro-Verlags – eine Wertschöpfungsnetz-Biografie

Dies ist das Abstract meiner Masterarbeit am IJK.

Der Intro-Verlag ist mit kostenlosen, redaktionellen und sozialen Medien und Veranstaltungen im Popkulturkontext erfolgreich. In einer neuartigen Wertschöpfungsnetz-Biografie wird der Erfolg des ehemaligen Fanzines qualitativ anhand von Expertengesprächen und Primärquellen untersucht.

Es wird deutlich, dass eine erfolgreiche Konvergenz der heterogenen Stakeholderinteressen wesentlich zum Erfolg beigetragen hat. Sie motivierte zu teils nicht monetär vergütetem, hohen Einsatz der Beteiligten, deren Ziel u. a. Status und Austausch war. Dezentrale, integrative Organisation ermöglichte einen günstigen Eigenvertrieb der Magazine, sowie den Szenekontakt. Es entstand Offenheit für Feedback und Innovation; in Folge schuf flexibles Nutzen weiterer Kommunikationsmöglichkeiten vielfältige Erfahrungswelten, meist mit Nutzerbeteiligung. Damit konstituierte Intro einen „Blauen Ozean“ und neue Wege für Auseinandersetzung mit Kultur in einem Märkte überlagernden Kommunikationsnetz.

MA

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syndicat i n t r o

Bei der Verteilung taktischer Intelligenz hat  intro den Löffel mal wieder recht hoch gehalten. Und zwar bei mir: http://www.intro.de/forum/plink/7/1224869141/1225270878

bubble

Mehr müsste man gar nicht wissen, denn genau so ist es nun umgesetzt worden. In der Ankündigung von Peter Flore war zwar nichts von einer ‚günstigsten’ Lösung zu lesen, dennoch scheint mein Ansatz überzeugt zu haben. Ich bin schon recht stolz auf meinen ersten Einsatz als N=1 – Co-Creator. Der gesamte Thread zeigt, wie eine Idee durch das Publikum aufkommt, diskutiert (intern/extern und beides zusammen) und letztendlich umgesetzt wird. Mehr Offenheit geht kaum.

Drei Fragen schließen sich an: 1. was bedeutet diese Offenheit für intro? 2. Was bedeutet diese spezifische Applikation für intro? 3. Wie sehen die Autoren diese Offenheit?

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