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HR BarCamp 2013: „Würdest du auf der Straße einen Arbeitsvertrag unterschreiben?“ #HRBC13

21 Sessions wurden von 150 HRlern aus Unternehmen und Agenturen gestaltet: beim HR BarCamp 2013 wurde viel gelernt, diskutiert und irritiert. Themen waren unter anderem „internen Wechsel fördern“, „Guerilla lernen“, „Wie sieht die perfekte Stellenanzeige aus“, „Personalentwicklung im Wandel“, „Mobile Recruiting“ oder „Storytelling für Personal“ – auf der Website des HR BarCamp findet sich die gesamte Liste inkl. Vortragenden; dort ist auch die Dokumentation der Sessions von Absolventa zu finden. Diese macht eine eigene Inhaltsbeschreibung der Sessions überflüssig.Session HR BarCampNeben diesem Raster der 21 Sessions kommt es auch zu vielen Gesprächen zwischendrin, in denen die Themen weiter getrieben werden oder man sich einfach nur austauscht. So kann ein Gespräch zwischen Personalern, die für das gesamte HR Themenspektrum eines KMU zuständig sind und Spezialisten eines Großkonzerns für angenehme Irritationen sorgen, die eigene Themen unter ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ebenso für viel Input sorgen Agenturvertreter mit ihren frischen Ideen, die meist auch mit möglichst wenig Salesdruck vorgetragen wurden.

Momente:

MonitoringCamp – Standards fürs Monitoring, aber wie? Session des BVDW.

„Mehr Standards für die Monitoring Branche!“ ist der Anspruch des Session von Anna-Maria Zahn und Susanne Ullrich während des MonitoringCamp 2012 – hier mein Hauptbericht. Es geht darum, die Kategorien, in welchen Social Media vermessen wird, zu vereinheitlichen – so dass z. B. auch alle Social Media Monitoring Tools identische Kategorien ausweisen. Zu den Kandidaten des Bereichs „Medientypen“ gehören u.a. „Blogs“, „Social Networks“ und „e-Commerce“. Hintergrund ist eine Initiative der Unit Markt- & Trendforschung der Fachgruppe Social Media im Bundesverband digitale Wirtschaft.

Maschine vs. Mensch Weiterlesen

oh M du Tust so Veh!

Während unseres Medien und Musikeintwicklungsworkshops wurde mir die brisante Lage von MTV und anderen noch großen Medienmarken wieder einmal bewusst. Oft fällt es anderen schwer, diese Lageinschätzung nachzuvollziehen. Schließlich hat MTV das Musikfernsehen erfunden, hat den Status einer der wertvollsten Medienmarken der Welt inne und ist quasi Gattungsbegriff. Doch auch das war einmal, vielen Menschen fallen bei MTV auch Inhalte ein, die nichts mit Musikvideos zu tun haben. Klingeltonwerbung (ist auch Musik) und Formate in denen es meist um andere Dinge geht als Musik. Diese Entwicklung mag man bedauern, letztendlich scheint es aber genau der richtige Weg zu sein.

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ARD-Umfrage: 88% agieren bedenkenlos im Internet!

Mit dem Text „Datenschutz ist zwar in aller Munde. Aber während Experten und Politik über den Schutz der Privatsphäre debattieren, stellen Millionen User freiwillig Informationen über sich ins Internet. Sind Sie der Meinung, dass in Social Networks zu bedenkenlos agiert wird?“ fragt die ARD hier nach Ja/Nein/Vielleicht. Ergebnis: 88% „agieren bedenkenlos“ – da sie JA angeklickt haben. Weil doch jeder „Experte und Politiker“ weiß, was Privatsphäre ist, und für die Nutzer von heute noch bedeutet.raum441-net Weiterlesen

gedrucktes Buch gerettet!

was keiner für möglich gehalten hätte: die Kraft des Klapptischen

und was ich mir dazu überlegt hatte, und zwar eigentlich hier, (incl. Rennerbashing der Autoren ohne Kenntnis):

Der Wandel zur digitalen Verbreitung von Texten kommt nicht. Er ist bereits Realität. Die Frage ist nur noch bis wann, dies können fünf oder zehn Jahre sein. Zu glauben, dass es nicht geschieht ist jedoch naiv. Technik wird billiger, immer mehr Literatur ist kostenlos verfügbar. Einerseits illegal, andererseits läuft für immer mehr Texte der Urheberrechtsschutz aus.
Letztendlich ist das Buch wie wir es kennen nur ein Zwischenschritt gewesen. Mobile Reader werden die Musik zum Buch abspielen können oder zu bestimmten Aspekten Vertiefung bieten. Außerdem weiß er immer, wo ich gerade bin (im Text). Dies kann ein Wert für Netzwerke sein. Diese wenigen, eher konservativen Chancen der Reader zeigen wo es hingeht: zur Möglichkeit der multimedialen Erlebnisse rund ums geschriebene Wort (nicht Buch).
Über kurz oder lang werden mehr Texte ungedruckt gelesen werden. Schlimm ist das nicht.

Eine feine Diskussion darüber fand hier statt, wo ich mich auch lieber beteiligt hätte.