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IKEA embraces: change Obamas color

Nun wird das Oval Office neu eingerichtet und IKEA ist dabei: unter embracechange09.com kann sich jeder sein eigenes Fastrund mit den Dachlatten von IKEA einrichten – „Use the options below to create your ideal oval office“. Selbstverständlich kann man seinen Einrichtungsvorschlag auch direkt ans Weiße Haus schicken. Nette Idee, Begeisterung für die URL.

embrace

Das alleine hätte mich nicht dazu gebracht, dies hier zu posten, sonst hätte ich ja auch diese Geschichte hier, mit der ich einen Heißluftballonflug über die Alpen gewinnen könnte, gebloggt. Bei meinem Versuch Innenarchitekt zu spielen stellte sich für mich plötzlich folgende Auswahlmöglichkeit:

obama

Bei dieser Person, von mir als Obama identifiziert – egal ob er es nun sein soll  – hat man wie bei den Möbeln die Möglichkeit sie zu rotieren, was politisch natürlich nicht nur in Hessen möglich sein soll, und man hat die Möglichkeit bei der Person die Farbe zu ändern. Was bestimmt für einige Menschen leider eine essentielle Option ist.

Netter Spaß, den sich IKEA da leistet. Aber noch nicht genug Details: selbstverständlich ist auch Bush weiterhin im Weißen Haus vertreten (s. vor der Tür rechts), ihm kann man je nach Geschmack verschieden farbige Übertöpfe spendieren.

gedrucktes Buch gerettet!

was keiner für möglich gehalten hätte: die Kraft des Klapptischen

und was ich mir dazu überlegt hatte, und zwar eigentlich hier, (incl. Rennerbashing der Autoren ohne Kenntnis):

Der Wandel zur digitalen Verbreitung von Texten kommt nicht. Er ist bereits Realität. Die Frage ist nur noch bis wann, dies können fünf oder zehn Jahre sein. Zu glauben, dass es nicht geschieht ist jedoch naiv. Technik wird billiger, immer mehr Literatur ist kostenlos verfügbar. Einerseits illegal, andererseits läuft für immer mehr Texte der Urheberrechtsschutz aus.
Letztendlich ist das Buch wie wir es kennen nur ein Zwischenschritt gewesen. Mobile Reader werden die Musik zum Buch abspielen können oder zu bestimmten Aspekten Vertiefung bieten. Außerdem weiß er immer, wo ich gerade bin (im Text). Dies kann ein Wert für Netzwerke sein. Diese wenigen, eher konservativen Chancen der Reader zeigen wo es hingeht: zur Möglichkeit der multimedialen Erlebnisse rund ums geschriebene Wort (nicht Buch).
Über kurz oder lang werden mehr Texte ungedruckt gelesen werden. Schlimm ist das nicht.

Eine feine Diskussion darüber fand hier statt, wo ich mich auch lieber beteiligt hätte.