MonitoringCamp: Rückblick und Zusammenfassung einiger noch nicht so oft besprochener Sessions…

Der zweitägige Expertenaustausch zum (Social Media-) Monitoring im Rahmen eines Barcamps wurde heiß erwartet– viele Diskussionen auf anderen Events konnten nur mit dem Verweis auf eine tiefgehende Besprechung beim MonitoringCamp für alle Seiten angenehm beendet werden.

Die zwei Tage im Hamburger Attraktor wurden dann auch genau das: ein Traum für jeden vom Fach, mal ohne große grundsätzliche Erläuterungen über das Thema Social Media Monitoring reden zu können. Vier parallele Sessionstrecken, ein Schaulaufen vieler Tools und spannende neue und alte Kontakte.

Ich habe hier mal Sessions zusammengefasst, die ich in anderen Rückblicken nicht so häufig finden konnte.

Die Themen des ersten und des zweiten Tages – einige von mir besuchte werde ich im Folgenden in meiner Sicht vorstellen – waren vielleicht etwas redundant, bildeten damit aber die wichtigsten Anliegen der Branche ab. Prozess– oder Qualitätsthemen waren weniger beliebt als z. B. der ROI.

Sessionplan 1. Tag, 2. Tag

„Relevanz von Beiträgen“…

…war der Kurztitel der ersten Session – die ich zwar nicht selber initiiert hatte, aber wegen meines Vortrags zu Relevanz im Social Media Monitoring auf dem d2m Summit sehr relevant für mich war. Im Wesentlichen ging es dann um die Frage nach „Spam oder nicht Spam“ von gefundenem Content, wie z. B. bei SEO-Blogs oder Affiliate-Sites. Im Kern ergab sich, dass die jeweilige Fragestellung bei der Relevanzentscheidung maßgeblich ist – oder der Auftraggeberwunsch bzw. beides. Interessant, dass bei der parallelen Session zu KPIs ein identisches Fazit gezogen wurde.

 

Social Media Monitoring, CRM, HR & Recht – Teil 2 – Präsentationsfolien Monitoringcamp

In der bestbesuchtesten Session von RA Thomas Schwenke mit tollen Folien zu Recht und Rechtsauslegung in Social Media. Alle Inhalte auf seinem I LAW IT Blog und der Hinweis von meiner Seite, dass sich eine Unterhaltung mit @thsch immer lohnt.

Social Media Balanced Scorecard

„Balanced Scorecard – was ist das eigentlich“? war die erste Frage der Sessionteilnehmer untereinander und nachdem das geklärt war, wurde das Ganze auf Social Media adaptiert. Im Detail zu finden bei Stefan Klix, ggf. erst lesen.

Einsatzmöglichkeiten einer Social Media Balanced Scorecard kann eine Verwendung als Argumentationshilfe sein, wenn man (Social Media-) Projekte im Unternehmen umsetzen möchte. Sie sollte grundsätzlich beinhalten, was der Social Media Einsatz für alle Abteilungen einer Organisation bringt. Ist der Wertbeitrag offensichtlich und transparent, kann eine positive Entscheidung viel leichter fallen und zur Argumentation beitragen.

Eine weitere Anregung: in die Social Media Balanced Scorecard werden Werte ohne Ziele eingebracht. Die nun zusätzlich gemessenen Werte (z. B. „erzielte Produktverbesserungsvorschläge im Firmenforum“) verdeutlichen, welche Potentiale noch zu heben wären – oder eben auch nicht (kann dann ein Hebel ggü. Kunden und anderen Abteilungen sein). Diese Kontrollfunktion muss ebenso wie alle Kategorien einer Social Media Balanced Scorecard laufend aktualisiert werden um Fehlentwicklung nur um der Scores willen zu vermeiden – und um bei den Potentialen nichts zu verlieren. Neue Kategorien finden sich dem aufmerksamen Leser entsprechender Blogs sicherlich genug.

Extra Sessionberichte

Aufgrund der Länge ausgelagert: meine Session Qualifizierer qualifizieren/ ausbilden und Mehr Standards für die Monitoring Branche! von Anna-Maria Zahn, Susanne Ullrich im BVDW.

Außerdem lesenswert: die Sammlung der Berichte zum Camp  und die Sammlung des Session-Materials.

Optimierung

Positives über die Orga lässt sich viel sagen, ich schließe mich Tim oder Jörn an, hier einige konstruktive Verbesserungsvorschläge:

  • (gleiche) Sessionthemen besser zusammenführen, ähnliche Themen in Parallelsessions vermeiden
  • werbliche Sessions von vorne herein verhindern – z. B. durch Abstimmung
  • Dokumentation von Ergebnissen konsequenter fordern und sichern
  • Teststrecke der Tools besser zugänglich machen, so dass man z. B. auch nach 18 Uhr noch hätte testen können
  • Ergänzung: Den schnell erstellten Online-Timetable fand ich super – leider wurden die Sessiontitel sehr verkürzt dargestellt. Hilfreich wäre eine Editierfunktion, damit Sessioninitiatoren ihre Ideen noch weiter erläutern können. Dann fällt Besuchern die Auswahl leichter, ich wage sogar zu behaupten, dass insgesamt mehr Leute in den Sessions wären als in der Lounge.
  • Wenn dann noch eine Kommentarfunktion dabei wäre, um sich direkt online zur oben genannten Sessionzusammenlegung abzustimmen, hätte es noch eine Nützlichkeit mehr.

Danke

Orga: Stefan, Stefanie und Silke.

Sponsoren: bc.labblueReportBrandwatchBuzzrank, Marketing CloudMRMna media sonarSimyo, SocialbenchTalkwalkeruberMetrics TechnologiesVICO und dem leckeren http://meyers-partyservice.de

2 Antworten zu “MonitoringCamp: Rückblick und Zusammenfassung einiger noch nicht so oft besprochener Sessions…

  1. Pingback: MonitoringCamp – Standards fürs Monitoring, aber wie? Session des BVDW. | raum441

  2. Pingback: MonitoringCamp – Sessionbericht “Qualifizierer qualifizieren” – Wie schule ich Codierer? | raum441

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