Mit den Tags ‘Wertnetz’ versehene Einträge
Dies ist das Abstract meiner Masterarbeit am IJK.
Der Intro-Verlag ist mit kostenlosen, redaktionellen und sozialen Medien und Veranstaltungen im Popkulturkontext erfolgreich. In einer neuartigen Wertschöpfungsnetz-Biografie wird der Erfolg des ehemaligen Fanzines qualitativ anhand von Expertengesprächen und Primärquellen untersucht.
Es wird deutlich, dass eine erfolgreiche Konvergenz der heterogenen Stakeholderinteressen wesentlich zum Erfolg beigetragen hat. Sie motivierte zu teils nicht monetär vergütetem, hohen Einsatz der Beteiligten, deren Ziel u. a. Status und Austausch war. Dezentrale, integrative Organisation ermöglichte einen günstigen Eigenvertrieb der Magazine, sowie den Szenekontakt. Es entstand Offenheit für Feedback und Innovation; in Folge schuf flexibles Nutzen weiterer Kommunikationsmöglichkeiten vielfältige Erfahrungswelten, meist mit Nutzerbeteiligung. Damit konstituierte Intro einen „Blauen Ozean“ und neue Wege für Auseinandersetzung mit Kultur in einem Märkte überlagernden Kommunikationsnetz.

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Kategorien: MA · Media · Musik+
Mit Tag(s) versehen: Austausch, Biografie, Blauer Ozean, Fanzine, Feedback, intro, Kommunikationsnetz, Konvergenz, Netz, Offenheit, Status, strategie, taktik, Wertnetz, Wertschöpfung
Der wunderbare Post
Introducing Exchange Rates for Blog Comments and Interactions bei louisgray
von dem ich bei netzwertig erfahren habe (vielen Dank dafür) versucht die verschiedenen Formen von Links, Anmerkungen uva. die rund um Kommunikation im Internet möglich geworden sind gegeneinander aufzurechnen, und eine Rangfolge der Wertigkeit zu kreieren. Was für eine wunderbare Idee, und Verdeutlichung der Netzeffekte:
- dass es unterschiedliche Kontaktarten gibt, und der Wert eines Netzwerks (Metalcafe) unterschiedlich stark steigt
- Wertschöpfung nicht nur netzwerkartig (nicht linear in Wertketten, aber das ist ein anderes Thema) abläuft, sondern darin wiederum hierarchisch
- dass GfK und Co demnächst anfangen, ‘Währungen’ für Onlinekommunikation auszugeben
- sich die Überlegungen in Spähren bewegen, die kein (99,9%) Ökonom bisher begreifen kann
Hamel, G. (2001). Das revolutionäre Unternehmen: wer Regeln bricht, gewinnt. München: Econ.
Maier, M. (2009). in der Neuauflage 3: M. Karmasin & C. Winter (Hrsg.), Grundlagen des Medienmanagements .
Zerdick, A., Picot, A. & Schrape, K. (2001). Die Internet-Ökonomie: Strategien für die digitale Wirtschaft. Berlin: Springer.
Kategorien: Media
Mit Tag(s) versehen: GfK, louisgray, Netz, Wertkette, Wertnetz