Wunderbar sind Hashtags , wenn man sich auf einer Veranstaltung, z. B. einer Konferenz, einem Fußballspiel – oder über eine (lineare) Fernsehsendung austauschen will. Einfach #hashtag in den Tweet und schon lässt sich nicht-institutionell Diskutieren. Eine Anmeldung braucht man nicht mehr, keiner muss umständlich auf eine Plattform surfen und das geringe Format nötigt dazu sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Was natürlich auch eine Kunst ist. (mehr…)
Mit den Tags ‘Netz’ versehene Einträge
sprd – wie ein Blog anziehend wirken kann
2009/07/30 · 5 Kommentare
Corporate Blogs sind natürlich nichts exotisches mehr: wie sollte auch die Kommunikation einer Organisation auf Augenhöhe mit ihren Anspruchsgruppen etwas außergewöhnliches und nicht etwa wichtigstes Kommunikations Dialogziel sein. Schaut man genau hin, sieht die Situation nicht ganz so fortgeschritten aus. Problem, wie sollte es anders sein, sind wieder die Nutzer, die Corporate-Blogs eher nicht trauen, so unsere Freunde Li und Bernoff aus der Groundswell.

Aus gegebenem Grund schaue ich mir mal den Unternehmensblog von spreadshirt an. Klar, dass dieses Unternehmen, dessen Geschäft sich wesentlich im Netz abspielt, nicht nur bloggt (bzw. vier Mitarbeiter tun das) sondern auch twittert und facebooked und myspaced etc… (mehr…)
Kategorien: Media
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Musikjournalist becomes everybody. Musik als Aggregat im Netz.
2009/07/19 · 4 Kommentare
Musik ist überall, es ist also ein Leichtes, sie im Internet zu aggregieren. Damit ist kein MashUp gemeint, welches Ideen verschiedener Künstler zu einem Musikstück vereint, sondern eine Gesamtheit aller Künstler und Musikstücke die im Internet irgendwie kommuniziert werden. Diese werden „angehäuft“ und durch Addition (möglich wäre auch Substraktion) miteinander verknüpft. Es entsteht ein Aggregat, welches grundsätzlich Additiv ist. Zudem, wie sich zeigen wird, ist es unmittelbar und damit seinerselbst ein Ausdruck des Flow: es aktualisiert sich ständig von selbst, also automatisch. (mehr…)
Kategorien: musique
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ABSTRACT „Musik und so“: Erfolgreiche Konvergenz am Beispiel des Intro-Verlags – eine Wertschöpfungsnetz-Biografie
2009/03/23 · 1 Kommentar
Dies ist das Abstract meiner Masterarbeit am IJK.
Der Intro-Verlag ist mit kostenlosen, redaktionellen und sozialen Medien und Veranstaltungen im Popkulturkontext erfolgreich. In einer neuartigen Wertschöpfungsnetz-Biografie wird der Erfolg des ehemaligen Fanzines qualitativ anhand von Expertengesprächen und Primärquellen untersucht.
Es wird deutlich, dass eine erfolgreiche Konvergenz der heterogenen Stakeholderinteressen wesentlich zum Erfolg beigetragen hat. Sie motivierte zu teils nicht monetär vergütetem, hohen Einsatz der Beteiligten, deren Ziel u. a. Status und Austausch war. Dezentrale, integrative Organisation ermöglichte einen günstigen Eigenvertrieb der Magazine, sowie den Szenekontakt. Es entstand Offenheit für Feedback und Innovation; in Folge schuf flexibles Nutzen weiterer Kommunikationsmöglichkeiten vielfältige Erfahrungswelten, meist mit Nutzerbeteiligung. Damit konstituierte Intro einen „Blauen Ozean“ und neue Wege für Auseinandersetzung mit Kultur in einem Märkte überlagernden Kommunikationsnetz.

Image attributed to wordle.net | CCA3.0 U.S.
Kategorien: MA · Media · Musik+
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Co-Creation powered by Facebook
2009/02/02 · 2 Kommentare
In Davos stellt Facebook sein Umfragetool vor (Link), und zieht das ganze wieder zurück (Link).
Schade! Idee war, dass man (also Menschen die dafür zahlen) über Facebook ad-hoc Umfragen durchführen können. Teils dienen dabei die Daten Facebooks als Grundlage, Teils werden Fragen gestellt. Ein feuchter Traum jedes Marktforschers – und genau der Nutzen, den solche Communities haben können. Einerseits zum Geld verdienen, andererseits um mithilfe der Menschen dort sein Produkt zu verbssen: Co-Creation. Gut natürlich, wenn man seine eigenen ‘Co-Creater’ hat, auch nicht schlecht, wenn man auf Facebook zurückgreifen kann.
Es geht da nicht ums Bannerschalten!
Facebooks Service wird weiter entwickelt und in Zukunft Geld verdienen. Und: Unternehmen, die nicht an Systemen Netzwerken dieser Art partizipieren können werden es wirklich schwer haben! (mehr…)
Kategorien: Media
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oh M du Tust so Veh!
2009/02/01 · 4 Kommentare
Während unseres Medien und Musikeintwicklungsworkshops wurde mir die brisante Lage von MTV und anderen noch großen Medienmarken wieder einmal bewusst. Oft fällt es anderen schwer, diese Lageinschätzung nachzuvollziehen. Schließlich hat MTV das Musikfernsehen erfunden, hat den Status einer der wertvollsten Medienmarken der Welt inne und ist quasi Gattungsbegriff. Doch auch das war einmal, vielen Menschen fallen bei MTV auch Inhalte ein, die nichts mit Musikvideos zu tun haben. Klingeltonwerbung (ist auch Musik) und Formate in denen es meist um andere Dinge geht als Musik. Diese Entwicklung mag man bedauern, letztendlich scheint es aber genau der richtige Weg zu sein.
Kategorien: Media · musique
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ARD-Umfrage: 88% agieren bedenkenlos im Internet!
2009/01/29 · 1 Kommentar
Mit dem Text „Datenschutz ist zwar in aller Munde. Aber während Experten und Politik über den Schutz der Privatsphäre debattieren, stellen Millionen User freiwillig Informationen über sich ins Internet. Sind Sie der Meinung, dass in Social Networks zu bedenkenlos agiert wird?“ fragt die ARD hier nach Ja/Nein/Vielleicht. Ergebnis: 88% „agieren bedenkenlos“ – da sie JA angeklickt haben. Weil doch jeder „Experte und Politiker“ weiß, was Privatsphäre ist, und für die Nutzer von heute noch bedeutet.
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Kategorien: Media
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Wesch ist Prof of the Year!
2009/01/06 · 1 Kommentar
The „coolest prof on earth“ has become Prof of the Year in the US. Congrats!
Prof. Wesch hat uns einige wichtige Dinge gezeigt: (mehr…)
Kategorien: Media
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syndicat i n t r o
2008/12/15 · 1 Kommentar
Bei der Verteilung taktischer Intelligenz hat intro den Löffel mal wieder recht hoch gehalten. Und zwar bei mir: http://www.intro.de/forum/plink/7/1224869141/1225270878

Mehr müsste man gar nicht wissen, denn genau so ist es nun umgesetzt worden. In der Ankündigung von Peter Flore war zwar nichts von einer ‚günstigsten’ Lösung zu lesen, dennoch scheint mein Ansatz überzeugt zu haben. Ich bin schon recht stolz auf meinen ersten Einsatz als N=1 – Co-Creator. Der gesamte Thread zeigt, wie eine Idee durch das Publikum aufkommt, diskutiert (intern/extern und beides zusammen) und letztendlich umgesetzt wird. Mehr Offenheit geht kaum.
Drei Fragen schließen sich an: 1. was bedeutet diese Offenheit für intro? 2. Was bedeutet diese spezifische Applikation für intro? 3. Wie sehen die Autoren diese Offenheit?
Kategorien: Media
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G86 880 000 000gle
2008/11/28 · Kommentar schreiben
Das Medienunternhemen Google war bei uns im Institut in Form des sehr netten Unternehmenssprechers für Mittel und Nordeuropa, Kay Oberbeck, zu Gast. Neben der unglaublich hohen Nutzung von YouTube wurden uns die Prinzipien von Googles Handeln erläutert und auch die ein oder andere Anekdote. Dazu später mehr.
Als Treiber für die rasante Entwicklung des Internet wurde die technische Entwicklung ausgemacht. Es ist schon eine faszinierende Vorstellung: wenn man berechnet, wie billig Speicher und Prozessoren seit 1982 geworden sind, und was sie seit dem an Leistung gewonnen haben, dann müsste man mit einem Kanister Benzin heute 2172 Umrundungen (je ca. 40.000 Km! = 86.880.000.000 m) um die Erde machen können – im Vergleich zu Preis/Leistung von 1982. Wenn nur ein Funken dran ist an der Rechnung, dann ist das schon eine beeindruckende Vorstellung.
Aber: ist diese gigantische technische Leistung alles um das Phänomen Google, YouTube und Internet an sich zu erklären (meiner Ansicht nach kann man in einigen Beziehungen durchaus sagen Google = Internet!)? Immerhin geschah alls rasend schnell: Um 50 Mio. (US-) Menschen zu erreichen brauchte das Radio 38 Jahre, das TV 13 – und Internet nur 4 (Quelle). Die technische Entwicklung ist dabei eine Seite des Chips, die andere Seite ist das was es für die Menschen wirlich erreicht hat: geringere Bedeutung von Raum und Zeit, Konnektivität, andere Flows, Nähe und Offenheit.
Folge der Offenheit ist, dass die Linearität medialer Kommunikation aufgebrochen wird. Die übliche Reihenfolge der Kommunikationskontexte wird aufgelöst, auf Kommunikationsnutzung kann z. B. auf Kommunikationsproduktion folgen oder beides gleichzeitig. Mit der technischen Leistungsfähigkeit hat das nichts zu tun, vielmehr ist es die Anlage und Konstruktion des Netzwerks, und das was (Beziehungen!) die Menschen daraus machen, welches seinen Erfolg ausmacht. So viel zum Status von Google:
Nur die Diskussion um Datenschutz etc pp. musste vom Publikum angeregt werden, wurde vom Gast jedoch mit Bravour gemeistert – wobei da jetzt natürlich nichts wirklich Neues zu erfahren war.
Ach ja, die Anekdote: da war also die Oma am Empfang von Google, und fragte nach einer bestimmten Strahlenbehandlung. Auf die Antwort vom Empfang, dass es hier keine medizinischen Behandlungen gäbe, sagte sie wiederum, dass der Arzt ihr empfohlen hätte bezüglich der Strahlenbehandlung doch mal bei Google nachzuschauen. Und deswegen sie sie hier.
Kategorien: Media
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