self-made-music: alte und neue Wunder der Musikinstrumententechnik

Aufgrund der Neuveröffentlichung der Stylophone Beatbox möchte ich einmal all diese intiutiven/ einfachen/ kleinen/ revolutionären Möglichkeiten Musik zu machen zusammenfassen. Diese Liste wird nicht vollständig, dafür aber vollständig Multimedial sein: ein Onlinevideo sagt gerade zu diesem Thema mehr als viele Worte.

Los gehts mit der Stylophone Beatbox, die ich hoffentlich bald in Händen halten werde. Hier im Anwendungsbeispiel von Brett Domino, von dem auch andere hörenswerte Dinge im Web zu finden sind:

Weiter gehts mit dem original Stylophone, dessen Geschichte bereits 1967 begann und welches  seit 2007 ein Revival erlebt:

Stylophone - nicht meine Hand, nicht meine Erfahrung

Ein wahres Wunder scheint eine Nintendo DS zu sein, auf der nicht nur Rätsel gelöst werden und gejumpt und gerunnt wird, sondern auch hochkarätig Musik gemacht werden kann, wie dieses Video beweist:

Alle bisherigen Beispiele – und viele hier nicht erwähnte Geräte und Programme – haben allerdings gemeinsam, dass sie nichts neues erschaffen, sondern nur die mittlerweile herkömmlichen Wege des Musikmachens in digitale und komprimiertere Wege übertragen haben. Die letzte große Revolutionen in der Musikerzeugung waren die Stromgitarre und dann Synthesizer, die eine elektonische Musik ermöglichten. Das ist mittlerweile aber auch schon über 30 (!) Jahre her. Dies sind aber alles keine Veränderungen beim “Machen” von Musik.

Wirkliche Veränderungen brachten die beiden vergangenen Jahre. Einmal machten Spiele wie Guitar Hero und alle Folgeformate, bei denen Controller als Instrumentenattrappen die Illusion des Selbermusizierens schaffen, und das ziemlich erfolgreich. Zum Weihnachtsgeschäft 2009 wurde eine DJ-Simulation in den Verkauf gebracht.

Guitar Hero Musik machen

Außerdem gibt es auch wirklich neue Konzepte wie den Reactable. Auch wenn dieses Gerät schon seit 2003 entwickelt wird, bietet es ein völlig neues Musikerleben, das durch ein “Tangible-User-Interface” ermöglicht wird: der Interaktion mit dem Synthesizer durch anfassbare physikalische Objekte. Hier sind es Würfel mit verschiedenen Klangeigenschaften, welche auf einem runden Tisch abgelegt und eingestellt Musikmachen ermöglichen, und dies alleine wie auch kollaborativ, aber unabhängig von Vorkenntnissen und Abstimmungsnotwendigkeiten handgemachter analoger Musik. Am besten lässt sich dies im Video erleben:

Durch die neuen und alten Technologien können immer mehr Menschen Musik machen und erleben sowie an Musik mehr teilhaben als nur passiv dabei zu sein. Musik erobert immer neue Bereiche der Unterhaltung und wird somit immer allgegenwärtiger.

pic by videocrab

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Eine Antwort zu “self-made-music: alte und neue Wunder der Musikinstrumententechnik

  1. faszinierend!

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