unclesally*s gibt’s nicht mehr – Das Ende der Kostenloskultur

...die 171ste Ausgabe des unclesally*s Magazins [wird] die letzte sein

unclesally*s ist bald Geschichte. Ende 2011 wird das letzte Mal gedruckt, danach gibt es das Magazin nur noch in Archiven. Ob digital weiter gemacht wird, ist nicht klar. Glasklar dagegen die Gründe für das Ende in der Redaktion eigenen gewitzten Worten:

Wir haben alles versucht, aber in Anbetracht der aktuellen Situation des Musik- und Printmarktes sehen wir keine wirkliche Perspektive, das Ganze auf wirtschaftlich so gesunde Füße zu stellen, als dass wir mit ihnen durch das nächste Jahr gehen können.

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Haldern Pop 2010: best live performances

Haldern Pop 2010 war wieder ein großartiges musikalisches, erlebnisreiches und friedliches Ereignis. In Abstimmung mit anderen Besuchern folgt hier eine Auswahl der Künstler mit den besten Performances. Dabei geht es nicht um Fanboytum, Erwartungshaltung oder Qualität der Aufnahmen, sondern um Erlebtes. So tauchen natürlich auch the National hier nicht auf, die zwar beliebt und gut besucht waren, aber leider keine gute Performance boten – leider ist daran auch die Bühnentechnik des Haldern Pop 2010 schuld.

Folgende Bands boten also beste Leistung, wobei die Reihenfolge hier keine Bedeutung hat: Weiterlesen

Programmiert! Wie Lena Meyer-Landrut (dank Facebook) gewinnen kann

Der Wahn

Sie war die Favoritin der anderen, ich dagegen war derjenige, der scheinbar durch die Zustimmung für ihre Konkurrenz, diese zum Scheitern brachte. Aber es schien alles darauf hinaus zu laufen: die schnuckligste, sprechbegabteste, hannöverschte Teilnehmenrin wir gewinnen. Man hat es anhand ihrer Fans bei Facebook vorausgesagt: hier führte Lena Anhand der Freundeschon vor dem Halbfinale (mehr zum Onlineerfolg). Das Web ist Lenas große Chance. An sich chancenlos (Gründe siehe u.a. bei Irving Wolther), kann dieses Jahr das Netz auch beim ESC die Nationalstaaten besiegen und der „do-it-yourself-cultural-programmer“ gewinnen. Er muss nur ein wenig nachhelfen.

Hurra für Lena Meyer-Landrut dank Facebook Weiterlesen

Revisited: Two Door Cinema Club // Coltrane Motion

Am 12. März 2009 habe ich über die beiden Bands Two Door Cinema Club und Coltrane Motion gebloggt, und gefragt „Was haltet ihr davon?“.

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self-made-music: alte und neue Wunder der Musikinstrumententechnik

Aufgrund der Neuveröffentlichung der Stylophone Beatbox möchte ich einmal all diese intiutiven/ einfachen/ kleinen/ revolutionären Möglichkeiten Musik zu machen zusammenfassen. Diese Liste wird nicht vollständig, dafür aber vollständig Multimedial sein: ein Onlinevideo sagt gerade zu diesem Thema mehr als viele Worte.

Los gehts mit der Stylophone Beatbox, die ich hoffentlich bald in Händen halten werde. Hier im Anwendungsbeispiel von Brett Domino, von dem auch andere hörenswerte Dinge im Web zu finden sind:

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#Hashtag revisited – Nutzen, Chancen, Fehler

Wunderbar sind Hashtags , wenn man sich auf einer Veranstaltung, z. B. einer Konferenz, einem Fußballspiel – oder über eine (lineare) Fernsehsendung austauschen will. Einfach #hashtag in den Tweet und schon lässt sich nicht-institutionell Diskutieren. Eine Anmeldung braucht man nicht mehr, keiner muss umständlich auf eine Plattform surfen und das geringe Format nötigt dazu sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Was natürlich auch eine Kunst ist. Weiterlesen

#a2n – Kulturflatrate kontrovers. Heute: Download als Währung

Die Session Neue Erlösmodelle für die Digitalökonomie beim all2gethernow #camp war eine Zusammenfassung des aktuellen Stands in Sachen Kulturflatrate – leider nicht ganz das was der Name versprach. Immerhin war mit Marcel Weiss ein bekanntes Gesicht zu erleben. Der Besuch hat sich gelohnt. Weiterlesen

#a2n Neuer Versuch: Session über neue Wertschöpfungsmöglichkeiten mit Musik

Ausführlich wurde heute schon über die Kulturflatrate geredet – leider in der Session „Neue Erlösmodelle für die Musikindustrie“. Dieses Thema hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Statt flacher „früher war alles besser“-Rhetorik möchten wir darüber diskutieren wie man die ständig wandelnden Bedingungen nutzt und auf die Zukunft vorbereitet ist.

- Zeitvorschlag: 10:45, raum 1 - #WSMusik

Dabei soll aufbauend auf Konzepten wie

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sprd – wie ein Blog anziehend wirken kann

Corporate Blogs sind natürlich nichts exotisches mehr: wie sollte auch die Kommunikation einer Organisation auf Augenhöhe mit ihren Anspruchsgruppen etwas außergewöhnliches und nicht etwa wichtigstes Kommunikations Dialogziel sein. Schaut man genau hin, sieht die Situation nicht ganz so fortgeschritten aus. Problem, wie sollte es anders sein, sind wieder die Nutzer, die Corporate-Blogs eher nicht trauen, so unsere Freunde Li und Bernoff aus der Groundswell.

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Aus gegebenem Grund schaue ich mir mal den Unternehmensblog von spreadshirt an. Klar, dass dieses Unternehmen, dessen Geschäft sich wesentlich im Netz abspielt, nicht nur bloggt (bzw. vier Mitarbeiter tun das) sondern auch twittert und facebooked und myspaced etc… Weiterlesen

Musikjournalist becomes everybody. Musik als Aggregat im Netz.

Musik ist überall, es ist also ein Leichtes, sie im Internet zu aggregieren. Damit ist kein MashUp gemeint, welches Ideen verschiedener Künstler zu einem Musikstück vereint, sondern eine Gesamtheit aller Künstler und Musikstücke die im Internet irgendwie kommuniziert werden. Diese werden „angehäuft“ und durch Addition (möglich wäre auch Substraktion) miteinander verknüpft. Es entsteht ein Aggregat, welches grundsätzlich Additiv ist. Zudem, wie sich zeigen wird, ist es unmittelbar und damit seinerselbst ein Ausdruck des Flow: es aktualisiert sich ständig von selbst, also automatisch. Weiterlesen