Musik 2013

Was sagt last.fm über Musik in 2013?

1.522 unterschiedliche Künstler – und das sind nur die gescrobbelten.

Half Moon Run - Sheperds Bush Empire

Half Moon Run im Sheperds Bush Empire (London) 18.11.2013

Davon die Top 10: Weiterlesen

DMEXCO 2013: Paper, People, Potential

Auch Digitales braucht eine analoge Messe, wie anno dazumal. Deswegen gibt es die dmexco in Köln, mit fast drei Messehallen voller bits & bytes Europas größte ihrer Art.

Mein Messebesuch macht zu gleichen Teilen das Neue und das Alte aus: neue Menschen und Ideen kennen lernen und alte Bekannte, Kollegen und Kommilitonen treffen  – das hat auch 2013wieder prima geklappt. Was ich im Einzelnen spannend fand, fasst dieser Post zusammen:

Social Media Monitoring wird dmexco-Thema

Endlich gibt es sie: die großen Monitorwände der Monitoringanbieter. Zeigen, was man hat. Tools kamen in mein Blickfeld wie das fraunhofer EmotionsRadar (komplexe Darstellung von auf den ersten Blick ordentlich aufbereiteten Daten) und es wurden neue Visualisierungsmöglichkeiten präsentiert, wie Brandwatch Vizia (spielerische aber professionell anmutende Darstellungsmöglichkeit für das bekannte Tool). Andere Anbieter von Social Media Monitoring hatten leider mehr Wert auf Standdesign denn auf ausreichend Geräte für Tooltests gelegt, schade. Spaß gemacht haben auf jeden Fall die Fachsimpeleien – und die Vorfreude auf neue Features.

Recruiting auf der dmexco

Einen Stand mit alleinigem Recruitingfokus auf der dmexco? Eine Spieleschmiede aus Hamburg bietet bei Kicker und Kaffee Karrieremöglichkeiten – und sonst nichts. Braucht es auch kaum, wenn das Geschäftsmodell Ingame-Verkäufe sind und nicht -Advertising. Ein schönes Beispiel für die andere digitale Welt, die auf der dmexco ansonsten fehlt – es geht hauptsächlich um Onlinewerbung und e-commerce Lösungen. Neben den Gamern machte auch eine Firma für Punktesammler Personalmarketing in Köln:dmexco-recruiting-digital-jobs

Projekt papierlose dmexco – denkt digital, zeigt, was ihr könnt!

Es ist nahezu unmöglich, kein Papier am Stand angeboten zu bekommen. Schlecht für eine Digitalmesse. Keine – nichtmal die “Kreativagenturen” – hatten ein überzeugendes Konzept um einen potentiellen Kunden gleich am Stand – idealerweise digital – zu kontakten. Natürlich kann es auch mal die gute Oma Visitenkarte sein – aber das ist doch nicht etwa alles was mir die “visierte virtuelle volldigitale Agency” zu bieten hat? Schade.

Auch die Kundendialog-Stele – die mir ein sehr engagierter Berater einer Agentur vorbildlich schmackhaft gemacht hat – kam am Stand selber nicht zum Einsatz. Würde ich gerne drauf verlinken, mangels Link (!) auf dem von mir abfotografierten Flyer müsste ich das nachreichen.

Was war noch so? Facebook, Google, Wankelmut

  • Facebook mit einem sehr nüchternen, funktionalen Stand. Ich fand ihn allerdings sehr passend zum Produkt.
  • Google mit Fokus auf YouTube
  • teilweise irreführende Selbstbeschreibungen der Aussteller an den Ständen – führte zu interessanten aneinandervorbei-Gesprächen
  • eine im großen und ganzen hilfreiche dmexco App
  • ordentlicher Handyempfang dank LTE
  • ein toller Wankelmut bei der Spotify-Standparty
  • nette Gespräche beim Abendausklang mit dem Brandwatch-Team

Nächstes Jahr wieder.

dmexco-spotify

dmexco-stand

dmexco-catering

Mediennutzung der User von Morgen: Analyse der JIM Studie 2012

In der Langzeitstudie „Jugend, Information, (Multi-) Media“ (JIM- Studie) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest wird die Medienentwicklung bei Jugendlichen  dokumentiert. In der aktuellen 15. Ausgabe von 2012 wurden N=1.201 Jugendliche (12- bis 19-Jährige) in Deutschland telefonisch (CATI) über ihre Mediennutzung befragt.

Im Folgenden möchte ich subjektiv die für mich interessantesten Ergebnisse hervorheben und kommentieren. Dabei geht es um Überraschendes aber auch um Befunde, die neuere Erkenntnisse generell oder hiermit für Jugendliche bestätigen.

Jungen schätzen Tageszeitung eher als Mädchen (dies tun) Weiterlesen

HR BarCamp 2013: „Würdest du auf der Straße einen Arbeitsvertrag unterschreiben?” #HRBC13

21 Sessions wurden von 150 HRlern aus Unternehmen und Agenturen gestaltet: beim HR BarCamp 2013 wurde viel gelernt, diskutiert und irritiert. Themen waren unter anderem „internen Wechsel fördern“, „Guerilla lernen“, „Wie sieht die perfekte Stellenanzeige aus“, „Personalentwicklung im Wandel“, „Mobile Recruiting“ oder „Storytelling für Personal“ – auf der Website des HR BarCamp findet sich die gesamte Liste inkl. Vortragenden; dort ist auch die Dokumentation der Sessions von Absolventa zu finden. Diese macht eine eigene Inhaltsbeschreibung der Sessions überflüssig.Session HR BarCampNeben diesem Raster der 21 Sessions kommt es auch zu vielen Gesprächen zwischendrin, in denen die Themen weiter getrieben werden oder man sich einfach nur austauscht. So kann ein Gespräch zwischen Personalern, die für das gesamte HR Themenspektrum eines KMU zuständig sind und Spezialisten eines Großkonzerns für angenehme Irritationen sorgen, die eigene Themen unter ganz anderem Licht erscheinen lassen. Ebenso für viel Input sorgen Agenturvertreter mit ihren frischen Ideen, die meist auch mit möglichst wenig Salesdruck vorgetragen wurden.

Momente:

Echtzeit-reality-gaming von Google mit Eigennutz. Endlich, viel zu viele Fuß- und Radwege stehen zur Routenplanung nicht zur Verfügung. Bin gespannt, was da alles zu Portalen auserkoren wird, und wann ich das erste mal jemanden definitiv beim Spielen erkenne.

MonitoringCamp – Sessionbericht “Qualifizierer qualifizieren” – Wie schule ich Codierer?

Das Social Media Monitoring Camphier mein Hauptbericht – habe ich auch durch eine eigene Session bereichert– in der Webübersicht leider nur „Qualifizierer“ genannt. Es ging darum, wie man die Mitarbeiter, welche die Beiträge bewerten, die Relevanz prüfen und das Sentiment nachhalten, (also die Qualifizierer) fit macht für ihren Einsatz – also qualifiziert.

Im gemeinsamen Abgleich der Erfahrungen ergab sich folgendes Bild: Weiterlesen

MonitoringCamp – Standards fürs Monitoring, aber wie? Session des BVDW.

„Mehr Standards für die Monitoring Branche!“ ist der Anspruch des Session von Anna-Maria Zahn und Susanne Ullrich während des MonitoringCamp 2012 – hier mein Hauptbericht. Es geht darum, die Kategorien, in welchen Social Media vermessen wird, zu vereinheitlichen – so dass z. B. auch alle Social Media Monitoring Tools identische Kategorien ausweisen. Zu den Kandidaten des Bereichs „Medientypen“ gehören u.a. „Blogs“, „Social Networks“ und „e-Commerce“. Hintergrund ist eine Initiative der Unit Markt- & Trendforschung der Fachgruppe Social Media im Bundesverband digitale Wirtschaft.

Maschine vs. Mensch Weiterlesen